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Vision finden: Was will ich wirklich vom Leben?

Wie du trotz Vielbegeisterung, erhöhter Neurosensitivität und Entscheidungs-schwäche DEINE Vision findest.


Finde deine Vision



Es ist wieder so weit. Das Jahresende naht in rasanten Schritten und wieder kommt die Zeit, uns zu fragen: „Was will ich eigentlich wirklich vom Leben?“ , „Was ist meine Bestimmung“ und „Lebe ich das Leben, dass ich mir vorstelle/wünsche?“


Wenn es dir auch so geht, du aber irgendwie einfach keine klare Antwort darauf bekommst, dann lies unbedingt weiter. Denn vielleicht gehörst du zur Gruppe der neurosensitiven High-Sensation-Seeker oder Scanner Persönlichkeiten und musst Visionsfindung einfach ein bisschen anders angehen…



Als vielbegeisterter Tausendsassa kennst du das vielleicht – immer wenn du dich tiefgründig mit Menschen unterhältst, kommt das Thema Lebensvision früher oder später auf den Tisch. Du liebst es, was andere zu ihrer Vision erklärt haben und ja, da keimt auch in dir schon wieder die Flamme der Begeisterung in dir auf, denn wer schnell begeistert ist, fühlt sich bei einer gelungenen Vorstellung einer Vision auch schnell angezogen und inspiriert (aber nach einer Weile verblassen diese Emotionen halt auch wieder…) aber wenn du gefragt wirst, was deine Vision ist, kannst du die Frage nicht so recht beantworten. Denn du willst so vieles, kannst dich nicht für eine Sache entscheiden und hast das Gefühl, in dir brennt einfach nicht dieses Feuer für diese eine Sache…

 

Mir ging es so lange auch so…


Meine große Sehnsucht führte mich schon vor Jahren dazu, mich auf die Suche nach meiner großen Vision zu machen – doch so viele Workshops ich auch besuchte, so viele Kurse ich buchte, so viele Bücher ich auch darüber las, meine eigene große Vision kam einfach nicht zum Vorschein - weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte oder wollte.


Denn (was ich noch nicht so lange weiß…) ich bin ein vielbegeisterter High Sensation Seeker mit 1000 Hobbies und Interessen.

Wenn mich jemand fragt, ob ich lieber Berge oder Meer mag, dann kann ich das nicht beantworten. Wenn mich jemand fragt, mit was ich am liebsten meinen Tag fülle, dann bekommst du für jeden Tag eine neue Antwort. Alles was ich wusste: Er müsste mindestens 400 Stunden haben 😉

So viel zu lieben – so wenig Zeit. Wie soll ich mich denn bitte für Lebensvision entscheiden?

 

Ich besuchte zahlreiche Masterclasses und Workshops zum Thema Lebensvision, machte Meditationen, lernte über Manifestieren und Zielsetzung… und konnte meine Berufung trotzdem nicht finden.


Und so machte mir das Thema Vision irgendwann mehr Druck als Freude – ich dachte, mich für etwas entscheiden zu müssen („das wird doch jetzt das eine Wahre sein, wofür ich lebe“) um es dann wieder fallen zu lassen, weil es sich doch nicht so ganz richtig anfühlte. Dabei lernte ich unheimlich viel, probierte viel aus und bildete mich ungemein weiter. Aber am Ende blieb ich immer irgendwie traurig zurück und fragte mich „Was ist denn jetzt meine Berufung?“

 

Was ist überhaupt eine Vision & warum brauchts das?

Eine Vision ist dein „Warum“, ein klarer Ausblick in eine Zukunft, wie du sie dir wünscht und eine Vorstellung, wie du dein Leben gestalten möchtest, was du erreichen möchtest, was du in die Welt bringen möchtest. Grob gesagt, der Leitstern zu deinem Lebenstraum.


Deine Vision sollte der große Sinn deines Lebens sein und dient als Leitfaden für deine Entscheidungen, gibt dir eine Richtung und motiviert dich, auch in schwierigen Zeiten weiterzugehen. Sie hilft dir, dein Leben mit Klarheit in die Hand zu nehmen und Erfüllung zu finden.


Es lohnt sich also, deine Vision zu entschlüsseln!


Tatsächlich gibt es eine Art „Grundrezept“ für Visionen, das sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt.


  • Deine Begeisterung/Leidenschaft

  • Dein Talent/Fähigkeiten

  • Der Nutzen für die Welt

  • Deinen Werte/Prioritäten


Um deiner Vision näher zu kommen, kann man verschiedene Werkzeuge anwenden, bestimmte Fragen stellen, Meditieren, in die Stille gehen, Vision Quests besuchen oder ein Vision Board erstellen.


Auch ich habe mit all diesen Tools gearbeitet und konnte dadurch tolle Dinge für mich herausarbeiten und manifestieren. Aber letztendlich blieb die Frage nach meiner „wahren“ Berufung und Bestimmung weiterhin bestehen.


Wenn du so ähnlich tickst, dann muss ich dir leider eines sagen: auch die nächste „Find your Vision“ Masterclass wird dir wahrscheinlich nicht helfen, deine wahre Vision zu finden. Weil wir das einfach anders angehen müssen...

Was Schwer-Entscheidern bei der Visionsfindung hilft

Letztendlich habe ich meine Lebensvision gefunden – und zwar erst dieses Jahr. Nach so vielen Teilzeit Lebensträumen, die ich mir schon verwirklichen konnte war es dieses Jahr eine Offenbarung für mich, festzustellen, dass ich mich gar nicht für eine Sache entscheiden muss, auch nicht was Visionen angeht!


Mit der Erlaubnis, meine Vision richtig breit zu gestalten, kam sie endlich zu mir – oh wow !

Und weil das mein Lebensgefühl komplett verändert hat, teile ich hier mit dir, was mir tatsächlich geholfen hat.



Berufung finden obwohl ich mich nicht entscheiden kann


Setz dich nicht unter Druck

Wenn es darum gehen soll deine individuelle Vision zu kreieren gilt erst einmal: Druck raus! Denn dieser Prozess braucht Zeit, deine Berufung fällt nicht einfach vom Himmel sondern kommt tief aus deinem Inneren und das muss erstmal freigelegt werden.


Erwarte also nicht, dass du sofort weißt wie du dir dein Leben vorstellst, wenn du beginnst an deiner Vision zu arbeiten.


Beschäftige dich jeden Tag mit, deiner Vision näher und näher zu kommen.


 

Erlaube dir eine flexible, breite Vision

In Wahrheit haben wir nämlich gar keine Berufung – wir haben eine Seele, die sich auf dem Spielfeld des Lebens entfalten will und wenn du zu den Scanner Persönlichkeiten gehörst, dann hat deine Seele ganz schön viel mitgebracht, was sie erleben will.


Mach dich also nicht verrückt, mit dieser einen Berufung sondern erlaube dir, deine vielbegeisterte Persönlichkeit als Teil deiner Berufung zu sehen.


Statt „enge“ Fragen zu stellen wie „Wie sieht dein perfekter Tag aus?“, „Wo wirst du Leben?“ oder „Was wirst du tun?“ versuche deine Fragen offen und breit zu formulieren.


-          Was möchtest du alles in die Welt bringen?

-          Wovon träumst du, wenn alles möglich wäre?

-          Was willst du alles erreichen?

-          Was möchtest du noch alles lernen?

-          Welche Gefühle möchtest du haben?

-          Wie stellst du dir dein Leben vor?

-          Was kannst du richtig, richtig gut?

-          Wo wird dein Lifestyle und Umfeld sein?


Dabei gehe wirklich in jede Ritze deiner Leidenschaft und erlaube dir ALLES nieder-zuschreiben. Wenn du z.B. (wie ich) das Gefühl hast, gleichzeitig an verschiedenen Orten leben zu wollen, dann ist das Teil deiner Vision und schließt sich nicht aus.


Versuche den Verstand dabei wirklich komplett auszuschalten (Meditation oder somatische Körperreisen können dir dabei helfen), denn dieser will immer sofort Dinge ausschließen, die sich für ihn unlogisch anhören.


Schreibe einfach alles auf und nimm dir danach Zeit, alles miteinander zu vernetzen, abzugleichen und in Reihe zu bringen. Jetzt darf der Verstand auch wieder seinen Senf dazugaben und Lösungen finden.


Dann formuliere deine Version, aber so, dass sie frei und wage ist und nicht in jedes Detail geht – damit sie dich nicht einengt.


Ich weiß, beim Manifestieren sagt man immer „sei so klar wie möglich und male alles deutlich aus“ und das kannst du später auch noch machen wenn du möchtest, aber so unter uns: was du zum Manifestieren deiner Vision wirklich brauchst, sind die Gefühle, die du in deinem Leben haben möchtest!

 

Mache deine Version trotzdem unbeugsam

Um deine Version trotzdem irgendwie klar zu machen, um eben einen Leitstern zu bekommen brauchst du einen roten Faden.


Das können z.B. deine Werte sein oder eben, was dir besonders wichtig ist. Das ist das, was deine Vision trotzdem klar und konkret macht.


Das Beispiel von Christian Hlade z.B. finde ich super:

„Ich will von meiner Begeisterung fürs Reisen und andere Kulturen leben können“

Wie und was das genau bedeutet, ist total offen – aber es ist ein absoluter Leitfaden, wie du dien Leben gestalten kannst. Meine eigenen Lebensvision ist sogar noch breiter und unkonkreter formuliert:


"Mein Lebenselixier ist Zeit, friedvolle Morgenstunden, Sonnenschein und die Freiheit zu wählen, mit was ich meinen Tag fülle"

Schaffe dir Untervisionen

Wenn du deine große, breite Lebensvision gefunden hast, dann erlaube dir, Untervisionen daraus abzuleiten, die du konkret angehen kannst, um dieses Lebensgefühl in deine Realität zu holen und Selbstwirksam zu handeln.


So ist ja auch meine Lebensvision erstmal nur ein Gefühl, dass ich haben möchte, aber was genau ist damit verbunden? Und wie profitiert die Welt davon? Hier kommen meine Untervisionen ins Spiel und davon hab ich, ganz Scannerin, jede Menge.

Dazu nutze ich ein Dream Life Journal oder Vision Project Book, wie ich es lieber nenne.


In diesem Buch habe ich meine große Lebensvision inkl. aller Werte als eine Art Vision Board aufgeführt und dazu dann eine Mindmap zu meinen konkreten, aktuellen Untervisionen erstellt. Außerdem auch zu den Untervisionen, dich ich noch nicht so genau benennen kann, aber von denen ich mich schon angezogen fühle.


Es fühlt sich fast so an, als würde ich den Drehplan zu meinem wilden Leben schreiben und ich liebe es!

 

Du willst wissen wie das geht? Kontaktier mich gerne, dann helfe ich dir dabei weiter!


Es geht nicht nur um Spaß

Seine Berufung zu finden und zu leben heißt eben nicht, immer nur zu tun, was Spaß macht sondern eben auch mal Opfer bringen. Was ist dir wirklich wichtig und was bist du bereit dafür zu tun?


In vielen Workshops geht es immer nur darum, dem zu folgen, was dir Spaß macht. Aber das ist meiner Meinung nach ein großes Missverständnis. Denn es geht nicht nur um Spass, es geht viel mehr um Sinn und der kann auch manchmal ein harter Kampf sein: Anstrengung, Üben, Dienen, viel Schweiß…


Spaß ist ganz oft eher Ausdruck deines Egos (z.B. mit dem Porsche mit 200 Sachen auf der Autobahn zu fahren oder den ganzen Tag am Strand zu liegen), wird deiner Seele aber auf Dauer nicht genug sein und ich sags mal so: Das kannst du dir als neuro-sensitive Person mit Tiefgang nicht erlauben 😉

 

Raus aus dem Außen

Deine Vision kann immer nur aus deinem Innersten kommen. Leider haben wir verlernt, unserer Seele zu lauschen, um zu hören, was sie wirklich will.


Um deine Vision zu finden, ist es unbedingt wichtig, in dir aufzuräumen, dich zu kennen, deine Stärken und Potentiale zu erforschen und so zu verstehen, wie und wer du wirklich bist.


Hört sich nach viel Arbeit an? Ist es auch. Deshalb glaube ich auch nicht daran, dass eine Vision einfach so vom Himmel fällt, es gehört schon mehr dazu.


Ich z.B. habe mich auch lange davon täuschen lassen, dass ich EINE Berufung finden müsste, die zu mir passt und war dann immer wieder frustriert, weil das für mich einfach nicht geklappt hat. Erst nachdem ich angefangen habe, mich wirklich zu entdecken und zu akzeptieren, wie ich bin, konnte ich verstehen: Ich habe nicht diese eine Berufung. Ich habe viele und alles dürfen in meiner Vision Platz haben.


Fang an, in dir aufzuräumen, geh in die Stille, heile deinen Wunden, schaffe dir Zeit für dich. Deine Vision zu finden dauert – aber es lohnt sich!

 


Finde deine Lebensvision

Ich hoffe sehr, dir hilft dieser Beitrag, deiner großen Vision näher zu kommen und dich endlich (nicht nur) für eine Vision zu entscheiden, die deinem Leben Sinn und Freude schenkt.


PS: Morgen beginnen die Raunächte, die magische Zeit, in der wir die Möglichkeit haben, noch tiefer in unsere wahre Essenz einzutauchen, also genau der perfekte Zeitpunkt um deine Vision zu finden. In meiner Facebook Gruppe nehme ich dich mit auf meine Raunacht Reise, sei gerne und kostenfrei mit dabei!


Live more – stress less!

Deine Lissy

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